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völker:adyra

Adyra

Allgemeines

Rasse, die (ebenso wie die Gayra) der Urspezies Feydara entspringt. Arasaan

Beschreibung

Adyra sind etwas größer als der durchschnittliche Mensch, schmächtig und dürr. Sie sind zudem flink, intelligent und etwas kleiner als Gayra.

Sie stammen von den Vögeln ab, auch wenn man ihnen das auf den ersten Blick nicht ansehen würde. Sie besitzen weder Flügel noch Schnäbel, doch ihre Bewegungen sind oft abrupt, zackig, und ihre Haut weist in jungen Jahren einen leichten Flaum auf, der erst im Alter beinahe zu einem Federkleid wird. Ihr Mund ist hornartig verwachsen und nur sehr bedingt fähig, Mimik auszudrücken. Füße und Hände sind einigermaßen humanoid, wenn man davon absieht, dass sie eher Krallen ähneln und jeweils einen Finger/Zeh zu wenig aufweisen.

Die Adyra sind ein kleines, armes Volk, das sich mit wenig begnügt und in den Bergdörfern von sehr wenigen Regionen lebt. In Saramee ist ihr Anblick eher eine Seltenheit, obwohl des öfteren einwandernde Adyra gesichtet werden.

Sie sind zu starken Stimmungsschwankungen fähig, die sich nicht unbedingt rational erklären lassen. Adyra scheinen - vielleicht ebenfalls ein Erbe der Vögel - eine Art siebten Sinn für Gefahren zu besitzen, das Feyra. Was sie allerdings nicht davon abhält, sich in Saramee in sehr ausweglose und dumme Situationen zu begeben, denn die meisten von ihnen lauschen diesem siebten Sinn nicht mehr oder haben es einfach mit dem Alter verlernt. Viele Adyra neigen von Natur aus zur Hysterie und überhasteten Reaktionen.

Flügel haben die Adyra längst nicht mehr. Einige weisen lediglich noch kleine, vielleicht handbreite Stümpfe auf, die ihnen aus dem Rücken wachsen und verknorpelt sind. Die Stümpfe sind aber zu nichts mehr zu gebrauchen, und bei den meisten Adyra sind sie nicht einmal mehr vorhanden. Vielleicht ist ein eine Laune der Natur, die sich an frühere Zeiten erinnert, wenn wieder einmal ein Adyra mit Stümpfen geboren wird.

In der Balz jedoch erhalten die Flügelstumpfe eine sexuelle Bedeutung. Adyra sind nur während der Balz sexuell aktiv, die im Frühling anbricht Während der Paarungszeit nimmt der Flaum der männlichen Adyra eine schillernde Färbung an, die von grün über blau bis zu rot reichen kann. Die weiblichen Adyra fühlen sich oft unbewusst von einer bestimmten Farbe angezogen. Die Adyra sind intelligent und können, wenn nötig, gut und schnell improvisieren.

Das Schrägstellen des Kopfes bedeutet bei den Adyra Zustimmung, quasi das Äquivalent eines menschlichen Nickens.

Kultur

Die Adyra haben uralte Traditionen und Bräuche, die sie jedoch aufgrund ihrer geringen Anzahl und oft erzwungenen Wanderschaften nur schwer pflegen können. Allerdings verfügen Adyra über eine Art Rassengedächtnis, dem Afadera, das sich über Träume äußert. Oft gelangen so verlorenen geglaubte Traditionen erst nach Generationen wieder ins Bewusstsein eines Adyra.

Viele Legenden, wie die der Neststadt Sal, dienen heute der Küken-Erziehung. In den Nestgruppen erzählen die NestpflegerInnen davon und singen Lieder, wie das Reue-Lied über die Bestrafung des Aranga.

Dieses Gedächntnis reicht teilweise sogar zurück bis zu den sagenhaften Feydara, der Urrasse aller Vogelartigen.

Während eines Portaldurchgang gelang es der Adyra Marla unerwartet, Grundlagen des feydarischen Schamanismus wieder zu entdecken. Unter dem Namen Arasaan übt sie in Saramee die Funktion einer spirituellen Führung der Adyra aus.

Die Adyra nutzen die wellenartige Feydara-Schrift.

Nahrung

Adyra bevorzugen fleischlose Kost, verschmähen aber auch bestimmte Insektenarten nicht.

Das traditionelle Stoska, ein grober Körnerbrei, wird hingegen nur noch selten zubereitet.

Kindheit

Die Aufzucht der jungen Adyra (Küken) findet in Nestgruppen statt, betreut von Nestpflegern oder Nestpflegerinnen. Hier werden sie erzogen, lernen traditionelle Lieder und Gebräuche und vereinzelt sogar noch das Schreiben der alten Feydara-Schrift.

Im Alter von 15 Jahren erhalten Adyra ihre Federweihe, was meist mit ihrer ersten geschlechtlichen Mauser zusammenfällt. Danach verlassen sie das Nest und gelten als vollwertige Erwachsene. Nicht unbedingt auch nach dem Gesetz.

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völker/adyra.txt · Zuletzt geändert: 05.03.2016 21:01 (Externe Bearbeitung)