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völker:gayra

Gayra

Allgemeines

Rasse, die (ebenso wie die Adyra) der Urspezies Feydara entspringt.

Beschreibung

Im Gegensatz zu ihren schmächtigen Verwandten, den Adyra, sind die Gayra stämmig und nicht ganz so groß wie ein durchschnittlicher Mensch. Gayra wachsen schnell in die Höhe und Breite. Ihre Gehirne mögen nicht ganz so leistungsfähig und flexibel sein wie die ihrer schmächtigeren Artverwandten, aber sie besitzen die große Verschlagenheit und Stärke der Raubvögel. Sie sind dadurch die besseren Kämpfer.

Das Erbe der Vögel ist ihnen noch ein wenig mehr anzusehen. Ihre hörnernen Münder wölben sich ein wenig nach vorn, wirken eher wie Schnäbel.

Ein echtes Federkleid können auch sie nicht vorweisen, doch tragen Gayra niemals Kleidung mit Ärmeln, da von ihren Ellbogen einige lange, vereinzelte Federn nach hinten sprießen. Diese Federn sind lang, scharf und können (und werden zumeist auch) als Waffe dienen, wenn ihr Besitzer damit umzugehen weiß. Ein mit diesen Federn kämpfender Gayra bewegt sich wie ein Wirbelwind, wobei er seine Arme immer vor dem Körper verschränkt hält.

Im Gegensatz zu den Adyra verfügen sie nicht über vogelartige Reflexe, bewegen sich nicht ruckartig, sondern eher träge und lauernd, ähnlich aasfressenden Vögeln.

Der „siebte Sinn“ der Adyra ist bei ihnen nicht vorhanden (oder wenn, dann doch nur minimal ausgeprägt).

Wo bei den Adyra nur noch vereinzelte Stümpfe auf das einstige Erbe der Vögel hinweisen, besitzen die Gayra etwas längere Auswüchse, die ihnen von den Seiten des Rückens sprießen. Die Auswüchse sind verknorpelte und etwa armdick. Die verkümmerten Flügel sind normalerweise ungenutzt, können aber leicht bewegt werden und erweisen sich bei Kämpfen oft als nützliche Waffe, um einen Angreifer von hinten abzuwehren.

Die Gayra sind intelligent, aber nicht auf innovative Weise. Ihr räuberischer Instinkt ist stark ausgeprägt, aber im Allgemeinen lassen sich Adyra und Gayra in Frieden. Die Gayra sind zwar zahlenmäßig nicht sonderlich hoch angesiedelt in Saramee, aber sie sind in den meisten einschlägigen Tavernen und Bezirken bekannt und gern gesehen, da sie relativ (gemessen am Saramee-Standard) gut betucht sind.

Kultur

Die traditionelle Kampfart der Gayra nennt sich Fetra.

Auf den Hochebenen leben Gayra-Familien als Herrscher über Adyra.

Die Gayra gehen davon aus, dass sie nach dem Tod in das Nest ihrer Ahnen gelangen und dort entsprechend ihrer Lebensleistung geehrt oder bestraft werden.

Kindheit

Gayra ziehen ihren Nachwuchs nicht wie Adyra in Nestgruppen, sondern innerhalb der Familie auf.

Aber ähnlich den Adyra feiern sie im Alter von 15 Jahren ihre Federweihe, was meist mit ihrer ersten geschlechtlichen Mauser zusammenfällt. Danach verlassen sie ihre Familie und gelten als vollwertige Erwachsene. Nicht unbedingt auch nach dem Gesetz.

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völker/gayra.txt · Zuletzt geändert: 05.03.2016 21:01 (Externe Bearbeitung)