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Nominak

Nominak Nominak ist der größere, aber unbedeutendere Teil des Westlichen Imperiums.

Geschichte

Historisch besteht das Westliches Imperium aus etlichen Ländern, die sich das Imperium im Laufe der Jahrhunderte einverleibt hat. Aufgrund eines Erbschaftsstreit unter den Söhnen eines verstorbenen Kaisers, der jedoch mehr oder weniger einvernehmlich beendet wurde, führte es drei Generationen lang zu einer Spaltung des Reiches. Die Mutter des jetzigen Kaisers und dessen Vorgängerin auf dem Thron war die Tochter einer Ehe zwischen Nachkommen der beiden Teilreiche, wodurch das Imperium wieder geeint wurde. Die Teilung in Nominak und Gondwa hat man aber beibehalten, weil man merkte, daß sich so ein Riesenreich besser verwalten läßt.

Da ein Kaiser üblicherweise bis ins hohe Alter (und, wenn er rüstig bleibt, bis zum Tode) regiert, aber der designierte Thronerbe schon vorher mündig wird, üben zukünftige Kaiser ihre Regierungstüchtigkeit, indem sie als Vize-Kaiser über Nominak herrschen. Das Land ist zwar groß, aber sehr viel dünner besiedelt als Gondwa und liegt nicht so sehr im Zentrum des weltpolitischen Geschehens. Da können die angehenden Kaiser lernen, reale Probleme zu lösen und sich bei Kampf gegen die Steppenvölker aus dem Königreich Kantras, die immer wieder mal kleine Einfälle verüben, die Hörner abstoßen.

Bevölkerung

Die Bevölkerung von Nominak besteht hauptsächlich aus Menschen. Im kalten Norden, den Firnfrostlanden, trifft man auf der Kälte angepasste Stämme, die allgemein als Nordländer bezeichnet werden.

Sie sind bekannt für ihre hohen Schwebehäuser in den Mammutbäumen, die sie mit komplexen Eisenkränen in die Höhe befördern. Da sie ihre Technik für sich behalten und dem Handel wenig zugetan sind, gibt es kaum Handelsbeziehungen mit ihnen.

Selbst dem Imperium gelang es nie, großartig Einfluss auf die Geschicke dieser Menschen auszuüben. Was im Wesentlichen daran liegen mag, dass Dörfer in hundert Meter Höhe eine beachtliche Hürde darstellen.

Kultur

Nominak ist berühmt für seine pilgernden Aleko-Priester, die gegen Almosen Heilung bringen. Einer der Haupttempel des Kultes liegt nahe der Stadt Elgion.

Zu den umstrittendsten Traditionen der Nominaker gehören Totenopfer etwa um ein neues Bauwerk einzuweihen und ihm langanhaltenden Schutz zu verschaffen.

Im Herzogtum Liora, das zu Nominak gehört und im Nordwesten liegt, ist es Sitte, dass man in die Mauern eines neuen Gebäudes ein Opfer einmauert. Je größer und wichtiger ein solches Gebäude ist, desto größer muss auch das Opfer sein. Von einer Schale Obst bis hin zu einem lebendigen Menschen, der vom Baumeister selbst eingemauert werden muss. Für ganz große Objekte wird der Baumeister selbst eingemauert.

Dem, der sich gegen diese Bräuche wendet, bleibt oft nur die Flucht außer Landes um nicht selbst zum Opfer zu werden. So weigerte sich einst auch Gerakas, dieses grausame Ritual durchzuführen.

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schauplätze/länder/nominak.txt · Zuletzt geändert: 05.03.2016 21:14 (Externe Bearbeitung)