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Die Hitze der Nacht

Autor: Michael Schmidt

 

Die Hitze der Nacht - eine Saramee Geschichte

 

Rune zwirbelte an seinem Schnurrbart während er das innere der Nassen Feder musterte. Dicke Rauschwaden standen in der Luft, schafften es aber nicht, das ganz besondere Publikum der Nassen Feder zu verbergen.

Hinten saß Balesh Ram mit seinen Freunden aus der Kampfesgilde. Heute Abend war ein Kampf angekündigt, scheinbar liefen die ersten Wetten dem Berg Bai nach zu urteilen, der sich in der Mitte des Tisches befand. Etwas weiter rechts saß Bofach, der Alleshändler, mit irgendwelchen Fremden im dubiosen Geschäfte vertieft. Und Gorg, der Söldner, versoff gerade seinen Lohn und schien ein Auge auf Gret geworfen zu haben, die sich alle Mühe gab, schnell wieder von seinem Tisch zu verschwinden.

Der vertrocknete Kara dagegen machte sich gerade an einen Fremden heran und bot ihm seine zahlreichen Geschichten gegen einen Krug Wetah an. Der Neuankömmling würde gut daran tun, auf den Handel einzugehen. Es lohnte sich. Als Geschichtenerzähler war Kara ganz große Klasse und oft genug enthielten seine Ausführungen ein wahrer Kern.

Die Nasse Feder bot immer wieder die gleichen Gesichter und Runse Rückkehr nach Saramee dauerte jetzt lange genug, um die meisten von ihnen zu kennen. Ob einer von ihnen die geheimnisvolle Natter war und gerade seine nächsten Morde plante?

Aqua war es nicht, sein alter Feind, der gerade eben den Schankraum betrat und sich prüfend umsah. Wie konnte ein Wasserwesen wie er nur diese unerträgliche, seit Wochen anhaltende Hitze ertragen? Schweiß lief seine Schläfen herunter. Ungeduldig wischte er ihn mit dem Arm weg, einen weiteren Schluck Wetah in sich reinschüttend. Er kannte Aqua gut genug um zu sehen, dass dieser schlechte Laune hatte und auf Streit aus war. Leicht schwankend kam ihm der Phi entgegen und setzte sich ihm gegenüber. Die weißen Haare ließen ihn wie einen Geist erscheinen. Einzig die roten Strähnen verliehen der Gestalt etwas Farbe. Ärger stand ins Haus und Rune überlegte ernsthaft, dass Problem endgültig aus der Welt zu schaffen. Aqua hätte schon vor Jahren das Zeitliche segnen sollen, aber damals war er inkonsequent gewesen und hatte seinen Skrupeln nachgegeben. Ihrer alten Freundschaft willen. Die mittlerweile einer alten Feindschaft gewichen war.

„Rune, du widerwärtiges Subjekt, Sohn aus der Verbindung einer verlausten Wanze und einem aasfressenden Mantua. Du stinkendes Marge, rückratloses Stück Scheiße, du stinkende Inkarnation eines verwesten Xer bist es nicht Wert zu leben. Du hast Markele auf dem Gewissen und dafür musst du büßen.“

Die grünen Augen des Phi schienen zu glühen als dessen Rechte nach seinem blauen Lendenschutz griff. Rune blockte die Hand und bog sie nach hinten, doch Aqua entwand sich ihm geschickt. Gleichzeitig sprangen beide auf, standen sich Auge in Auge gegenüber. Rune blickte hinauf, sah den unbändigen Hass und die ungezügelte Wut in dessen grünen Augen.

Nun, der Moment hatte kommen müssen. Seit ihrem Wiedertreffen waren sie sich aus dem Wege gegangen und es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis es krachte.

Rune sah es aufblitzen, wich nach hinten und zur Seite, so fuhr das Messer ins Leere. Ein Tritt, Aquas Aufschrei und die Klinge flog im hohen Bogen durch die Luft. Rune setzte einen Schwinger an, doch behände wich der Phi aus und konterte umgehend mit einem Schlag gegen seine Schulter.

Plötzlich sprang schon Selvo Turan dazwischen und trennte die Streithähne. Der Ruf des Wirts war legendär. Schwere Prügel in beiden Pranken und ein Anpfiff der sich gewaschen hatte, sorgten bei den Streitenden für Abkühlung. Ein vernichtender Blick Aquas, dann verflüssigte sich der Phi nach draußen und Rune blieb schwer atmend zurück, mehr als nur bereit, einen Mord zu begehen.

Er nahm wieder Platz und bestellte ein weiteres Wetah. Es kehrte wieder Ruhe ein. In der Kneipe, in ihm drin und so bestellte er einen weiteren Krug, die Gedanken an vergangenen Orten verweilend. Längst vergessene Menschen erwachten zum Leben und quälten seine Seele.

Ein weiterer Krug Wetah und das ganze Dilemma seines Lebens bis hin zu seiner nie gewollten Rückkehr nach Saramee zog vor seinem geistigen Auge her. Er fühlte nach dem Stein und schlagartig war er nüchtern. Eiskaltes Entsetzen brachte ihn zurück ins Jetzt.

Mist! Der Stein war fort. Was sollte er jetzt machen? Wenn er den Stein heute Abend nicht an seinen Empfänger übergab, war er ein toter Mann. Verzweifelt schweifte sein Blick in die Runde und blieb an Selvo Turan hängen. Der Wirt hatte seine Augen und Ohren überall. In Gedanken feilschend machte er sich auf den Weg zu dem dicklichen Mann.

 

Selvo hatte ihm zum Glück weiterhelfen können. Er musste auch keinen Haufen Bais zahlen, jedoch rang Selvo ihm einen Gefallen für die Zukunft ab, was ihm im Zweifel teurer zu stehen kommen konnte als ein paar Münzen der sarameeschen Währung.

Rune befand sich recht nahe dem Nordhafen, einer üblen Gegend, die man im Allgemeinen meiden sollte. Doch im Moment hieß seine größere Sorge Balesh Ram. Der massige Kämpfer brach mit seiner Glatze durch stabile Mauern, so sein Ruf. Und genau dieser Balesh Ram hatte den Beutel mit dem Stein mitgehen lassen. Rune hoffte, dass Balesh den Stein nicht einfach weggeworfen hatte. Der Stein sah unscheinbar aus, unscheinbar und grau, hatte aber für den eigentlichen Empfänger einen unschätzbaren Wert. Rune nahm einen geeigneten Spähposten schräg gegenüber von Rams Wohnung auf. Eine dunkle Ecke, die ihn selbst verbarg, gleichzeitig aber gute Sicht bot. Die Fenster waren offen und luden einen Beobachter wie ihn förmlich ein. Dass die Wohnung im zweiten Stock lag, störte Rune nicht sonderlich, er war ein schneller und geschickter Kletterer.

Balesh Ram kramte und murmelte vor sich her, soweit konnte Rune dem Geschehen folgen. Der Beutel mit dem Stein lag mitten auf dem Tisch, dieser wiederum stand nahe genug am offenen Fenster, so hatte Rune geistig seinen Schlachtplan schon entworfen. Der Kämpfer musste nur lange genug das Zimmer verlassen.

Plötzlich fluchte Balesh was das Zeug hielt und stürmte ins Nebenzimmer, fast das Tuch, das als Abtrennung diente, herunterreißend. Runes Blick wanderte weiter, erfasste schnell, dass dort mehrere Personen auf den Kämpfer warteten und nahm den aufkeimenden Streit freudig zur Kenntnis.

Das war sein Einsatz, seine Chance.

Er spurtete los, stoppte für eine kurzen Moment, dann sprang er und zog sich am Fensterrahmen hinauf. Rune rollte ins Zimmer und hatte mit wenigen Schritten den Tisch erreicht, packte den Stein und befand sich fast schon wieder im Freien, als er dem Wortwechsel bewusst wurde, der aus dem Nebenzimmer ertönte.

Es ging um den Ant, um Baleshs Betrug und Runes Neugier gewann die Oberhand, als er zur Abtrennung schlich, um der Unterhaltung besser folgen zu können. Stimmen redeten durcheinander, plötzlich ein Schrei, der gurgelnd abbrach. Lautlos fluchend rückte Rune ab, doch es war zu spät. Schon ging der Vorhang zur Seite und ein Schatten trat ein. Borschard, einer von Ants Handlangern.

Keine Sekunde verlierend sprang Rune auf die Straße und rannte die Straße hinunter. Den Beutel mit dem Stein warf er einer Eingebung folgend auf das Flachdach gegenüber ohne auch nur einen Moment innezuhalten. Er wusste, es ging um jeden Augenblick. Die Beine jagten über den sandigen Boden, kleine Fontänen aufwirbelnd.

Plötzlich flog ein Schatten aus einer Seitengasse und warf ihn zu Boden. Behände sprang Rune auf, schneller als der Angreifer, doch da war schon der zweite heran und schleuderte ihn erneut zu Boden. Diesmal blieb der Schatten schwer auf ihm liegen und wenig später war der erste Angreifer ebenfalls heran.

Die Spannung verließ Runes Körper. Die beiden Schläger waren mit Vorsicht zu genießen und so ließ er jeden Widerstand fahren. Borschard hatte ihn sowieso erkannt und wenn sie ihn jetzt nicht bekamen, dann würden sieh ihn morgen oder übermorgen erwischen und in die Mangel nehmen. Er gab den Widerstand auf und ließ sich zurück in Rams Wohnung führen. Von den zahlreichen Nachbarn Rams erwartete er sich keine Hilfe. In Saramee half man niemand, jeder einzelne war hinreichend damit beschäftigt, sich selbst zu schützen. Und gerade in der Hafengegend lieferte man die Leute für einen lächerlichen Bai ans Messer anstatt ihnen zu helfen.

So kehrte Rune in die Wohnung zurück, Rams leblosen Körper musternd. Eine Blutlache breitete sich um den toten Kämpfer aus. So wollte er nicht enden. Seine beiden Gegner schoben ihn weiter ins Nebenzimmer, wo der Schatten schon auf ihn wartete.

Borschard war im besten Alter, nicht sonderlich groß, das schwarze Haar lang tragend. Auf den ersten Blick wirkte er nicht sonderlich bedrohlich, doch ein Blick in seine blauen Augen lehrte eines Besseren. Eiskalt wurde er wie ein Marge gemustert, dass zur Schlachtbank geführt wurde. Mit Borschard war nicht zu spaßen. Er führte die Gruppe um Aqua und allein das unterstrich seine Gefährlichkeit.

„Sieh da. Was macht Aquas Lieblingsfeind bei unserem frisch verstorbenen Balesh Ram? Sag nicht, du wolltest in seiner Wäsche wühlen, um die Unterwäsche einer gemeinsamen Geliebten zu entdecken.“

Ein Blick in Borschards Gesicht ließ Runes Fäuste zucken. Er zähmte seine aufkommende Wut. Bei nächster Gelegenheit würde er Borschard das dreckige Grinsen aus dem Gesicht treiben, doch Diplomatie war angesagt. So zeigte er sich demütig: „Nun, Balesh hatte etwas von mir. Geklaut, heute, in der Nassen Feder und ich hätte das gerne wieder. Leider fand ich es nicht und den Rest kennt ihr ja. Bin wohl zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Pech nennt man das.“

Sich in den Bartstoppeln kratzend rannte Borschard auf und ab, immer wieder, während er sein Opfer eingehend betrachtete.

„Zufall, ja so nennt man das. Zufälle sind mir ein Gräuel. Immer so verdächtig. Ziemlich verdächtig. Sag, was hat dir Balesh denn geklaut?“

Das verräterische Funkeln in den Augen des Schattens entging ihm nicht.

„Er hat mir eine Münze entwendet. Nicht sonderlich wertvoll, aber für eine gewisse Person doch sehr bedeutsam. Sagen wir aus nostalgischen Gründen.“

„Ja, ja. Du mich auch. Ich glaub dir kein Wort. Manor, Leibesvisitation. Und wehe, wir finden was.“

Kräftig, brutal und gehorsam, Manors Ruf war legendär. Die kohlschwarzen Augen leuchteten in grimmiger Vorfreude, aber er tat diesem sadistischen Arschloch nicht den Gefallen, sich zu wehren. Es dauerte nur wenige Sekunde und Manor überreichte seinem Chef die einzige Beute, ein Beutel Geld, der schnell durchsucht war.

„Glück gehabt, Rune. Keine Münze, die nicht mannigfaltig in Saramee zu haben ist. Trotzdem, warum traue ich dir nicht? Die Sache stinkt zum Himmel.“

Sprach´s und versetzte Rune eine schallende Ohrfeige. Kurze Pause, dann eine zweite und noch eine.

„Du lügst!“, schrie er und schlug erneut. „Soll Manor sich mit dir beschäftigen? Wie lange willst du mich zum Narren halten? Wir bekommen die Wahrheit noch aus dir raus. Oder wir rufen Aqua, der hat sicherlich ein besonderes Vergnügen daran, dich zum Reden zu bringen. Ja, ich glaube, das wäre ein Spaß.“

Runes Gesicht glühte vor Schmerz. Aus der aufgeplatzten Lippe rann ein dünner Blutfaden, der langsam das Kinn hinunter rann und zu Boden platschte.

Das würde Borschard büßen. Früher oder später.

„Schlag, aber es ändert sich nichts an der Tatsache. Ich habe die Münze nicht. Und wenn sie hier nirgends ist, muss jemand den Dieb bestohlen haben. Hättest du ihn nicht so schnell um die Ecke gebracht, könntest du ihn fragen, statt sinnlos auf mich einzuschlagen.“

Er hatte seine Peiniger auf eine Idee gebracht und so schwärmten die Schatten aus, durchkämmten die Wohnung, jedoch ohne Erfolg, wie sich nur kurze Zeit später zeigte.

Drohend baute sich Borschard vor ihm auf, aber Rune erkannte, dass er so gut wie gewonnen hatte.

„Schau. Was bringt es dir, mich zusammen zu schlagen oder gar umzubringen. Das nützt dir überhaupt nichts. Balesh Ram ist tot, ich weiß nicht, was du von ihm wolltest, aber ich bin dir keine Hilfe dabei. Ich habe meinen Verlust und…“

„Genug! Schweig! Ich muss überlegen. Gut, Ram ist tot. Aber weiß ich, was du alles von dem Gespräch mitbekommen hast?

Klar, zu den Blauschärplern läufst du nicht, das wäre dein sicheres Todesurteil, dessen bist du dir bewusst. Aber wer weiß schon, wer an einer solchen Information Interesse hat und den einen oder anderen Gran dafür bezahlt. Und welchen Ärger ich mir damit einhandle.

Ach, Scheiß drauf. Ich mache dir ein Angebot. Du verpflichtest dich, für mich zu arbeiten. Nicht fest, ich weiß, Aqua und du können nicht miteinander. Nein, was ich brauche, ist ein Helfer, den niemand kennt, ein As im Ärmel, für gewisse…hm, Angelegenheiten. Ronar und Manor, meinen treu ergebenen Helfern, vertraue ich blind. Nur, jeder kennt sie. Du erledigst für mich bei Bedarf ein paar heiße Jobs, die ich dir auch fürstlich entlohne. Und bleibst mein dunkler Schatten, von dem außer uns drei niemand etwas weiß. Dafür lasse ich dich am Leben und entlohne dich fürstlich. Doch wisse, wenn auch nur der leiseste Zweifel an deiner Integrität aufkommt…“

Borschards Geste war eindeutig.

»Ist das ein Deal?«

Rune schluckte schwer. Dann gaben sie sich die Hand. Der Pakt war besiegelt.

 

Die Nasse Feder war mittlerweile bis auf den letzten Platz gefüllt. Gorg trat zum Kampf an. Sein Gegner kam von außerhalb der Stadt und das war immer wieder eine Situation, in der die Wetten in die Höhe schossen. Gorg war ein berüchtigter und mehrfacher Champ und so trauten viele dem unbeschrieben Blatt keinen Bai zu, während andere gerade darin die große Chance sahen, Dauersieger Gorg endlich zu bezwingen.

Das richtige Ambiente für die geplante Übergabe. Rune war durch die Stadt geirrt, bis er sicher war, keinen Verfolger mehr im Nacken zu haben. Zurück an Rams Wohnstätte, hatte er in einer dunklen Nische verharrt, die Umgebung sondierend. Nach kurzer Zeit stöberte er den Schatten auf, der sich auf die Wohnung des Verstorbenen konzentrierte. Schnell kletterte er auf das benachbarte Haus und fand mit unendlicher Erleichterung den Stein. Unerkannt verschwand er wieder, den unaufmerksamen Beobachter zurücklassend.

Sollte Borschard doch nach einer Münze suchen, er hatte wieder, was ihm vor wenigen Stunden gestohlen worden war.

Der Pakt mit den Schatten besaß Vor- und Nachteile. Rune hatte genügend Verpflichtungen und war sich sicher, dass sich diese in nicht weit entfernter Zukunft in die Quere kamen. Interessenskonflikte führten zwangsläufig zu Ärger. Andererseits bedeutete es mit Sicherheit auch einen Gewinn an Information, den Laufburschen oder mehr für Borschard zu spielen. Und Information war genau das, was er dringend brauchte, um seine Ausgangssituation zu verbessern.

Jemand trat an ihn heran und riss ihn aus seinen Gedanken.

„Hier, ein Krug Wetah. Ich denke, du bist durstig.“ „Und wie durstig ich bin. Ein spannender Tag neigt sich dem Ende entgegen. Mal sehen, was er noch so mit sich bringt.“ „Ja, das Leben bietet immer wieder interessante Facetten. Kein Tag vergeht, ohne dass man mehr oder minder wünschenswerte Überraschungen erlebt. Ich hoffe, du hast keine schlechte Nachrichten für mich, alter Freund.“ Das zerfurchte Gesicht zeigte ein Lächeln, das dem Ausdruck der Augen Hohn sprach. Wortlos reichte Rune den Beutel, der ungeprüft in eine der zahlreichen Taschen seines Gegenübers wanderte. Der Alte nahm den Humpen Wetah, prostete erneut und leerte ihn mit einem mächtigen Schluck.

„Nun, ich hoffe, deine Anwesenheit in Saramee wird weiter erfolgreich sein. Ich melde mich.“

Dann tauchte er unter in der aufgepeitschten Menge, Rune betäubt zurücklassend. Die kurze Begegnung hatte einen Knoten in seiner Brust hinterlassen. Zeit, ein neues Wetah zu bestellen.

Er trank seinen Krug leer und orderte Nachschub. Die Warnung war eindeutig gewesen. Ob sein Kontakt etwas von seinen neuen Verpflichtungen wusste? Rune runzelte die Stirn. Ein Blick in die Runde zeigte ihm weder etwas Verdächtiges, noch inspirierte ihn einer der Anwesenden bei seinen Überlegungen. Nun, er beschloss, vorsichtig zu sein. Etwas braute sich zusammen und er wollte nicht das Zentrum dieses Orkans werden.

Morgen würde er sich in Ruhe Gedanken machen, heute war sein Kopf voll und suchte Zerstreuung. Er würde Feiern, wer weiß, wann es wieder einen Anlass gab. Die Bedienung kam, er nahm den Humpen entgegen und tauchte in die Menge unter. Weiter hinten, die Blonde, reizte ihn ungeheuer. Er würde einfach sein Glück versuchen. Für einen würdigen Abschluss dieses ereignisreichen Tages.

 

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Erstellt: 15.02.2009, zuletzt aktualisiert: 27.09.2016 09:58